L'essentiel

6. Dezember 2018

Der freie Zugang zu den Märkten, in denen die Bankkunden ansässig sind, ist von vorrangiger Bedeutung

Die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) beschäftigen nahezu 5400 Personen in der Schweiz und verwalten Vermögen von über 800 Milliarden Franken, d.h. über 11% der gesamten in der Schweiz deponierten Vermögen. Ein Grossteil ihrer Kunden hat ihren Wohnsitz im Ausland, vor allem in der EU, woher auch rund 40% der ausländischen privaten Assets under Management in der Schweiz stammen. Es ist von vorrangiger Bedeutung, Kunden an ihrem Wohnsitz bedienen zu können. Passiv abwarten zu müssen, bis diese in die Schweiz kommen, bedeutet einen Wettbewerbsnachteil, der sich im Laufe der Zeit mit dem immer protektionistischeren rechtlichen Rahmen weiter verstärken könnte. Daher beharrt die VSPB auf der strategischen Bedeutung eines verbesserten Zugangs zu den ausländischen Märkten.
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4. September 2018

Im Ausland verhängte finanzielle Sanktionen, für die es im schweizerischen Recht keine Entsprechung gibt, müssen abzugsfähig sein

Vor einem Jahr setzte sich die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) für die vollumfängliche Abzugsfähigkeit ausländischer Bussen ein. In der Zwischenzeit wurde diese Lösung vom Ständerat abgelehnt, allerdings mit dem Hinweis, dass ein Mittelweg (zwischen ganz und gar nicht abzugsfähig) gefunden werden müsste. Der Vorschlag der Mehrheit der WAK-N geht in diese Richtung und wird von der VSPB unterstützt. Diese wünscht jedoch eine Präzisierung in Bezug auf die Schadenersatzleistungen.
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22. Februar 2018

Die prudentielle Regulierung darf nicht identisch sein für alle Banken

Die Regulierung ist ein notwendiges Übel, um der Ausübung bestimmter Berufe gewisse Schranken zu setzen. Zahlreiche Wirtschaftsbereiche leiden jedoch unter einer Überregulierung, die dazu führt, dass immer mehr Zeit für die Dokumentation der Aktivität – zulasten der eigentlichen Geschäftstätigkeit – aufgewendet werden muss. Diese administrative Bürde ist bei den Banken besonders gross, obwohl der Grundsatz der Verhältnismässigkeit, das heisst die Beschränkung auf das Notwendige, im Schweizer Recht verankert ist.
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28. November 2017

Steuern: Die Schweiz geht in die richtige Richtung

Ein Rückzug der Matter-Initiative scheint wahrscheinlich, falls der Bundesrat definitiv auf die Reform des Steuerstrafrechts verzichtet. Zudem soll die Verrechnungssteuer durch eine Steuer ersetzt werden, die von den Banken auf den Zinserträgen erhoben wird; so verlangt es eine parlamentarische Initiative. Die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken begrüsst diese Entwicklung, weil die Verrechnungssteuer die internationale Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Sie kann verbessert werden, indem der Fokus auf deren Sicherungszweck für private Schweizer Steuerpflichtige gelegt wird.
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4. September 2017

Im Ausland ausgesprochene finanzielle Sanktionen müssen in der Schweiz abzugsfähig sein

Ende 2016 überwies der Bundesrat den Entwurf eines Bundesgesetzes über die steuerliche Behandlung finanzieller Sanktionen an das Parlament. Dieses Geschäft wird zurzeit von der WAK-S behandelt. Die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) möchte hiermit die Nichtabzugsfähigkeit der Sanktionen mit Strafcharakter genauer ausleuchten, da diese nur im schweizerischen Kontext einen Sinn ergibt. Ausländische Bussen widersprechen nämlich der schweizerischen Rechtsordnung.
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27. Februar 2017

AIA: eine letzte Überprüfung vor der Umsetzung!

Seit dem 1. Januar 2017 sammeln die Banken Steuerdaten für 38 Länder. Im nächsten Jahr sollen weitere 41 Länder dazukommen. Dies entspricht den von der Schweiz eingegangenen Verpflichtungen. Die Genehmigung durch das Parlament darf die Regierung jedoch nicht davon entbinden, das Einhalten des «Level Playing Fields» sowie die Vertraulichkeit der Daten erneut zu prüfen, bevor diese im September 2019 übermittelt werden.
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2. Dezember 2016

Gegenentwurf zur Matter-Initiative : der Absatz 6 muss gestrichen werden

Der Absatz 6 des Gegenentwurfs ermöglicht es einer Bank, die Daten eines Kunden mit seiner Zustimmung dem Fiskus gegenüber offen zu legen. Zahlreiche Banken werden nur noch Kunden akzeptieren, die diese Zustimmung geben. Während der Absatz 6 den automatischen Informationsaustausch in der Schweiz verhindern sollte, ermöglicht er ihn. Aus Gründen der Kohärenz muss er gestrichen werden.
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14. September 2016

FIDLEG und FINIG werden den Schweizer Finanzplatz stärken

Der Zutritt zu ausländischen Märkten für Finanzdienstleistungen ist zentral für ein Land, das über einen starken Finanzplatz verfügt. Mit FIDLEG und FINIG rückt die Schweiz diesem Marktzutritt näher. Die neuesten Vorschläge der unabhängigen Vermögensverwalter gehen in eine konsensfähige Richtung.
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24. Februar 2016

Die Schweiz braucht ein kohärentes Steuersystem

Selten machte eine Abstimmung so viel Sinn, obwohl sie nichts anderes verlangt, als die Bestätigung des Status quo. Die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Privatsphäre» oder der allfällige direkte Gegenvorschlag wollen im Grunde genommen nur das heute geltende Gesetz in der Verfassung verankern. Es liegt daher in der Verantwortung des Souveräns, über die Zukunft des Bankgeheimnisses im Inland zu entscheiden. Den Status quo abzulehnen, wäre jedoch ein starkes Signal für die Aufweichung des Bankgeheimnisses. Die Schweiz braucht in jedem Fall ein kohärentes Steuersystem.
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27. November 2015

Die Schweizer Privatbanken wollen einen Beitrag zur Lebensqualität in unserem Land leisten

Der Bankensektor generiert rund 6 % des schweizerischen BIP und über 8 % der gesamten Steuereinnahmen unseres Landes. Damit diese Einnahmen und die damit finanzierten Leistungen nicht verschwinden, ist es unerlässlich, dass sich die Banken in der Schweiz entwickeln können. In diesem Zusammenhang zählen sie auf ein Parlament, das ihnen gerechte, griffige und stabile Regeln vorgibt, die der Diversität der einheimischen Bankenlandschaft gerecht werden.
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25. August 2015

Weissgeldstrategie: Das Parlament hat Besseres zu tun als Gesetze wie Lego aufzutürmen

La nouvelle proposition du Conseil fédéral visant à réviser la Loi sur le blanchiment d’argent (LBA) est inutile pour la Suisse et néfaste pour sa place financière. Heureusement, la commission compétente du Conseil national l’a compris.
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12. Juni 2015

Automatischer Informationsaustausch: warum diese Eile?

Das Abkommen mit Australien soll nicht sofort ratifiziert werden.Das Parlament müsste sich die Frage stellen, ob es vernünftig ist, mit Australien oder einem anderen Land ausserhalb der EU einen AIA zu vereinbaren, bevor sich die anderen bedeutenden Finanzplätze nicht auch dazu verpflichtet haben.
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1. Februar 2015

Die FINMA und ihre Regulierungs- und Aufsichtstätigkeit

Der Bundesrat wurde bis März 2015 mit der Erstellung eines Berichts über die FINMA beauftragt. Dieser wurde am 18. Dezember 2014 unter dem Titel «Die FINMA und ihre Regulierungs- und Aufsichtstätigkeit» veröffentlicht. Die Privatbanken sind besorgt über die Weigerung des Bundesrates, auf die parlamentarische Initiative Lüscher einzutreten.
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2. September 2014

Der automatische Informationsaustausch: eine Realität, die es zu bewältigen gilt

Es geht darum, den von der OECD vorbereiteten Standard, zu dessen Übernahme sich die Schweiz am 6. Mai 2014 bereit erklärt hat, wie 65 andere Länder umzusetzen. Das Parlament muss darüber wachen, dass die Schweiz ihre Position mit den anderen bedeutenden Finanzplätzen abstimmt und sich nicht als das Land profiliert, das am meisten auf den automatischen Austausch erpicht ist.
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ARCHIV

Jahresbericht

Jahresbericht 2017

Die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) veröffentlicht heute ihren Geschäftsbericht 2017. Der Bericht behandelt und analysiert die wichtigsten Ereignisse in den Themenbereichen, mit denen sich die VSPB zwischen April 2017 und März 2018 befasste. Zu den positiven Entwicklungen gehören die Lockerung bestimmter Anforderungen der FINMA, der Kontrollmechanismus bei der vertraulichen Behandlung der Daten im Rahmen des automatischen Informationsaustausches und die aktive Promotion des Finanzplatzes Schweiz. Es stellen sich aber nach wie vor Herausforderungen, wie die Verbesserung des Marktzugangs, die pragmatische Umsetzung der internationalen Standards und die Festlegung eines stabilen und wettbewerbsfähigen steuerrechtlichen Rahmens.
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Pressemitteilung Jahresbericht 2017

Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) analysiert die Entwicklungen in den zentralen Fragen, mit denen sich die VSPB befasst. Die Bemühungen der Schweiz, ihre Finanzmarktregulierung anzupassen, tragen erste Früchte. Gleichzeitig ist unser Land bestrebt, sich endgültig vom Image als Steuerparadies zu befreien. Für die Schweizerischen Privatbanken stehen der Marktzugang, die Promotion des Finanzplatzes Schweiz und die vernünftige Umsetzung der internationalen Standards im Vordergrund.
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Jahresbericht 2015

Der Geschäftsbericht der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) behandelt und analysiert die Entwicklungen in den zentralen Fragen, mit denen sich die VSPB bis Ende April 2016 befasst hat. Dazu gehören der Marktzugang, die Umsetzung des Informationsaustausches in Steuersachen sowie die Anpassung der Bestimmungen zur Bekämpfung der Geldwäscherei. In einer global vernetzten Welt muss die Schweiz für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen und der Versuchung eines « Swiss finish » widerstehen.
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Jahresbericht 2014

Dieser Jahresbericht gibt einen Überblick über die Entwicklung in den zentralen Fragen, mit welchen sich die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) in den letzten zwölf Monaten bis Ende April 2015 auseinandergesetzt hat. Das Berichtsjahr war von zahlreichen Ereignissen, aber auch von einer intensiven Auseinandersetzung mit der zukünftigen Strategie für den Finanzplatz Schweiz gekennzeichnet. Der Leser findet im Bericht einen Rückblick auf die prägenden Ereignisse des Jahres 2014 sowie die heutige Sicht der Privatbanken auf die Gesetzgebung und Regulierung an der Schnittstelle zu ihrer zentralen Aufgabe, der Verwaltung privater und institutioneller Vermögen..
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Agenda

17. Mai 2019

Private Banking Day 2019, Luzern